Trier Sex

Als Felixianum ist es jetzt offen für jeden, der sich mit Christentum auseinandersetzen will. Auch Frauen sind dabei. Franz-Jakob findet das gut. Dass Franz-Jakob Priester werden will, hat er zögernd erzählt. Freunde und Familie waren skeptisch. Jemand der verliebt ist, der kann das auch nicht in Worte fassen. Er kann sich das vorstellen: Und dass er als Priester später keinen leichten Job haben wird. Die Pfarreien wachsen, Managementaufgaben nehmen zu. Doch das Orientierungsjahr, sagt er, habe ihn bisher eher sicherer gemacht, den Weg weiterzugehen.

In der ARD Themenwoche: Seither fühlen sich viele Bewohner des gleichnamigen Stadtteils von den Damen des ältesten Gewerbes der Welt gestört. Der Ortsbeirat befand einstimmig: Doch so einfach läuft das Geschäft nicht. Denn Trier muss als Stadt mit mehr als So weist es das ursprüngliche Papier des Dezernenten, das dem reporter vorliegt , aus. Das wiederum rief die Kritiker auf den Plan.

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung kritisierte mit Schreiben vom Dezember letzten Jahres die Egger-Vorlage. Auch SPD und Grüne waren alles andere als begeistert von der Idee des Dezernenten. Sie kündigten unabhängig voneinander bereits in der nichtöffentlichen Sitzung des Egger-Ausschusses am April Änderungsanträge an, sollte der Sozialdemokrat sein Papier unverändert dem Rat präsentieren wollen.

Kompromiss oder harte Linie. Monika Thenot CDU forderte als Ortsvorsteherin von Ruwer die harte Linie ihrer Partei und Fraktion. Für die stille Lösung war es nach der inzwischen bereits öffentlich geführten Diskussion ohnehin zu spät. Vor drei Jahren hatte die Union Egger hinter geschlossenen Türen vorgeschlagen, den Sperrbezirk ohne weiteres Federlesen einfach auf das gesamte Stadtgebiet auszudehnen, und dann darauf zu warten, ob tatsächlich jemand klagt.

Nun wehrten sich alle Ratsfraktion gegen Eggers rechtlich fragwürdigen Vorschlag. So war es an der Union, in der kurzen Zeit zwischen der Sitzung des Egger-Ausschusses am April und den gestrigen Beratungen im Steuerungsausschuss eine Kompromisslösung herbeizuführen. Denn ohne den Einigungswillen der Christdemokraten wäre die politische Konfrontation in der öffentlichen Sitzung des Stadtrates am Zudem wollte die Union dem grünen Bündnispartner auch entgegenkommen.

Das wissen auch die Christdemokraten.


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